(55) About Goldberg
03Sep.21:0022:1521:00 - 22:15(GMT+02:00)(55) About Goldberg
Veranstaltungsdetails
Kai Schumacher (Klavier)SIGNUM saxophone quartet Musik von Claude Debussy, Franz Schubert, Steve Reich, John Cage, Kai Schumacher, Gene Prittsker, Johann Sebastian Bach u.a. Eine musikalische
Veranstaltungsdetails
Kai Schumacher (Klavier)
SIGNUM saxophone quartet
Musik von Claude Debussy, Franz Schubert, Steve Reich, John Cage, Kai Schumacher, Gene Prittsker, Johann Sebastian Bach u.a.
Eine musikalische Reise zu den musikalischen Extremen der Nacht zwischen Ruhe und Rausch, zwischen Gegenwart und Vergangenheit.
Ruhe und Rausch, Ekstase und Erschöpfung, Traum und Realität – das SIGNUM saxophone quartet begibt sich in seinem neuen Programm auf eine Odyssee durch das Reich der unbegrenzten Möglichkeiten und Kontraste – die Nacht. Für ihre Goldberg Nights haben sie sich einen fünften Nachtschwärmer eingeladen, der ebenfalls traumwandlerisch in mehreren künstlerischen Universen zuhause ist, den Pianisten und Komponisten Kai Schumacher. SIGNUM und Kai Schumacher kombinieren Ausschnitte aus den Goldberg-Variationen mit anderen Nachtsüchtigen der Musikgeschichte, wie z.B. Claude Debussy oder Franz Schubert. Für die Romantiker war die Nacht das Lieblingsbiotop für melancholische weltabgewandte Seelen-Exkursionen. Vier Amerikaner wiederum machen hörbar, wie die Nacht in der Stadt klingt, die niemals schläft: Steve Reich bringt in Electric Counterpoint minimalistische Klangwelten zum pulsieren, während George Gershwin seine schlaflosen Gedanken in seinen Preludes über die hell erleuchtete Skyline fliegen lässt. John Cage entführt die Hörer in eine entrückte Traumlandschaft und mit seinen exklusiv für dieses Programm komponierten Goldberg Blues Variations verbindet der New Yorker Komponist Gene Pritsker Barock, Jazz und Avantgarde auf ungehörte Art und Weise. Last not least beschwört Kai Schumacher als Mensch des 21.Jahrhunderts in seinen Eigenkompositionen (Rausch, Tranceformer) das stampfende Ekstase-Labor unendlicher Club-Nächte.
In diesem nächtlichen Panoptikum zwischen tiefschwarz und grell-bunt begegnen wir uns selbst, unseren Ängsten, Hoffnungen, Leidenschaften und Abgründen. Die Nacht eröffnet uns Denk- und Fantasieräume, die uns im Hellen verborgen bleiben und die Musik der Goldberg Nights liefert uns die Türöffner dazu.
Ein Konzert-Programm nicht nur für Klassik-Freunde, aufregend und beruhigend, cool und ekstatisch träumend und hellwach – wie die Nacht die bekanntlich nicht allein zum Schlafen da ist.
PROGRAMM
Johann Sebastian Bach (1685-1750) / Arr. Kai Schumacher (*1979)
aus den Goldberg Variationen (BWV 988)
Aria für Klavier und Saxophon Quartett
Variation I. für Saxophon Quartett
George Gershwin (1898-1937) / Arr. Kai Schumacher
Three Preludes für Klavier und Saxophon Quartett
Variation XIII. für Saxophon Trio
Franz Schubert (1797-1828)
Du bist die Ruh für Bariton Saxophon und Klavier
John Cage (1912-1992) / Arr. Kai Schumacher
Dream für Klavier, Saxophon Quartett und Elektronik
Johann Sebastian Bach / Arr. Kai Schumacher
aus den Goldberg Variationen (BWV 988)
Variation XXV. für Klavier und Saxophon Quartett
Gene Pritsker (*1971)
Goldberg Blues Variations für Klavier und Saxophon Quartett
Johann Sebastian Bach / Arr. Kai Schumacher
aus den Goldberg Variationen (BWV 988)
Variation XXI. Septimenkanon für Saxophone Trio
Variation XII. für Klavier
Variation XXIII. für Saxophon Quartett
Variation XXIX. für Klavier
Kai Schumacher
Rausch für Klavier
Tranceformer für Saxophon Quartett
BRNFCK für präpariertes Klavier
Steve Reich (*1936) / Arr. Kai Schumacher
aus Electric Counterpoint III. Fast für Klavier, Saxophon Quartett und aufgezeichnete Klaviere
Moderat / Arr. Kai Schumacher
A New Error für Klavier, Saxophon Quartett und Elektronik
Claude Debussy (1862-1918) / Arr. Oran Eldor, Kai Schumacher
Clair de Lune für Klavier und Saxophon Quartett
Johann Sebastian Bach / Arr. Kai Schumacher
Aria
Weitere Informationen zu den Mitwirkenden:
https://kaischumacher.com/
https://signum-saxophone.com/
Trailer zu den Goldberg Nights: https://www.youtube.com/watch?v=Yr21qbNlXFk
Foto: Andrej Grilc


